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Das LAG Rheinland-Pfalz hat am 05.07.2022 (Az. Az. 6 Sa 54/22) entschieden, dass ein Arbeitgeber ein berechtigtes Interesse an der Weitergabe von Informationen über seine ehemalige Arbeitnehmerin an ihren neuen Arbeitgeber haben könne.

Der Fall: Unentschuldigtes Fehlen, Weitergabe vertraulicher Daten, unwahre Angaben im Lebenslauf, Überschreiten der Befugnisse – aus Sicht des Arbeitgebers hatte sich eine Mitarbeiterin innerhalb kürzester Zeit mehrere Fehltritte geleistet.

Werden personenbezogene Daten offengelegt, dann muss der Verantwortliche über die konkrete Identität des Empfängers Auskunft erteilen, so die Auffassung des EuGHs. Die Entscheidung stärkt die Betroffenenrechte, für Unternehmen oder Einrichtungen bedeutet sie jedoch erheblichen Mehraufwand.

Das Auskunftsrecht gem. Art. 15 DS-GVO ist das mit Abstand relevanteste Betroffenenrecht, da jeder das Recht hat zu erfahren, an wen seine personenbezogenen Daten weitergegeben werden.

Für bestimmte Einrichtungen und Unternehmen aus dem Gesundheitsbereich galt seit dem 15. März 2022 eine einrichtungsbezogene Impfpflicht (§ 20a Absatz 1 IfSG). Seit diesem Zeitpunkt durften in diesen benannten Einrichtungen nur Personen tätig sein, die gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 geimpft oder von diesem genesen sind oder bei denen einen medizinische Kontraindikation hinsichtlich einer Impfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 vorliegt.

Die elektronische Patientenakte – kurz ePA – soll noch in dieser Legislaturperiode als Opt-out-Lösung umgesetzt werden. So sieht das bereits der Koalitionsvertrag zwischen SPD, FDP und Grünen vor.

Wir haben bereits in unserem Tätigkeitsbericht 2021 (Seite 19) darauf hingewiesen, dass gesetzlich Versicherte seit dem 01.Januar 2021 die ePA bei ihrer Krankenkasse beantragen können. Die ePA ist eine von den Krankenkassen zur Verfügung gestellte elektronische Akte, die von den Versicherten geführt wird.

Ist „123456“ das beliebteste Passwort der Deutschen. Und damit führt dieses Passwort nicht nur die Hitliste der beliebtesten Passwörter an, sondern auch die Hitliste der unsichersten Passwärter.

Auf Platz 2 der unsichersten Passwörter folgt weniger überraschend „123456789“.

Erst Platz 3 mit „1Qaz2wsx3edc“ folgt eine echte Überraschung, wobei bei deutschen Tasttaturen anstelle des „z“ ein „y“ steht.
Haben Sie es herausgefunden? Genau, dieses Passwort ist die Tastatur-Diagonale von oben nach unten (Tastaturlayout Eng-USA).

Die Dokumentation der Datentransfers von Microsoft 365 reicht noch immer nicht aus, um einen rechtmäßigen Einsatz nachzuweisen.

Microsoft konnte die deutschen Datenschutzbehörden nicht davon überzeugen, dass der Einsatz von Microsoft 365 in Behörden, Schulen oder Unternehmen rechtskonform gestaltet werden kann.