Evangelische und katholische Datenschutzaufsichtsbehörden veröffentlichen „Kirchliches Datenschutzmodell" (KDM). Die ökumenische Arbeitsgruppe hat dabei das Standard-Datenschutzmodell (SDM) auf die in der katholischen und evangelischen Kirche geltenden Vorschriften unter Beibehaltung der Methodik der staatlichen Vorlage angepasst (vollständige Pressemitteilung als PDF, Website KDM - Kirchliches Datenschutzmodell ).

Das KDS-VwVfG in der Fassung des Beschlusses der Vollversammlung des Verbandes der Diözesen Deutschlands vom 23. November 2020 gilt für die nach außen gerichtete Tätigkeit der gemäß Art. 91 Abs. 2 DSGVO, §§ 42 ff. KDG errichteten kirchlichen Datenschutzaufsicht (datenschutzbezogenes Verwaltungsverfahren) zur Erfüllung ihrer Aufgaben aus Kapitel 6 und Kapitel 7 des KDG. Weiter zum KDS-VwVfG

Die DSK (Datenschutzkonferenz - Gremium der unabhängigen deutschen Datenschutzaufsichtsbehörden des Bundes und der Länder) stellt für Videokonferenzsysteme eine Orientierungshilfe sowie eine Checkliste Verfügung. DSK Pressemitteilung - Datenschutz beim Einsatz von Videokonferenzsystemen und die DSK Orientierungshilfe Videokonferenzsysteme.

Das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg hat entschieden, dass ein Arbeitnehmer nicht zu einer Zeiterfassung per Fingerabdruck-Scanner verpflichtet ist. Auch wenn das System nur Fingerlinienverzweigungen (Minutien) verarbeite, handle es sich um biometrische Daten. (Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg, Urteil vom 04.06.2020, Aktenzeichen: 10 Sa 2130/19)

Link zur Pressemitteilung beim Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg.